Am 20. März 2025 lud die Wirtschaftskammer Kärnten gemeinsam mit allen VIRIDI-Projektpartnern zur ersten grenzüberschreitenden Konferenz zur Kreislaufwirtschaft nach Klagenfurt. Unter dem Motto „Vernetzung – Information – Lernen von den Besten" stand ein ganzer Tag im Zeichen des Austauschs zwischen Unternehmen, Behörden, Forschung und Zivilgesellschaft aus Slowenien und Kärnten.

Ein voller Saal für die Kreislaufwirtschaft
Das Interesse war groß: Eingeladen wurden über 4.000 Unternehmen aus den Branchen Bau, Holz, Metall, Kunststoff und Energie. Besonders erfreulich: Eine slowenische Wirtschaftsdelegation mit knapp 30 Unternehmen reiste eigens nach Klagenfurt an. Die gesamte Konferenz wurde simultan auf Deutsch und Slowenisch gedolmetscht.
Impulse aus beiden Ländern
Den inhaltlichen Höhepunkt bildeten die beiden Keynotes. FH-Prof.in DI Dr.techn. Anna-Vera Deinhammer, Vizepräsidentin des Circular Economy Forum Austria, zeigte unter dem Titel „Kreislaufwirtschaft: Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestalten", wie zirkuläre Prinzipien den Bausektor von der Planung bis zum Rückbau transformieren können. Aus Slowenien gab Nuša Pavlinjek Slavinec, MBA, CEO von Roto Slovenija, Einblicke, wie sich der Einsatz von Primärrohstoffen in der Produktion wasserwirtschaftlicher Bauprodukte rationell reduzieren lässt.
Best Practice zum Anfassen
Vier Unternehmen aus Kärnten und Slowenien teilten ihre Erfahrungen aus der Praxis: Alpacem GmbH, Lindner Recycling Tech und die Saubermacher Dienstleistungs AG aus Österreich sowie Ograje Kočevar d.o.o. aus Slowenien. Wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit konkret gelingt, zeigte zudem die KRM Kunststoff-Recycling-Maschinen GmbH rund um Werner Kruschitz.
Junge Ideen aus den VIRIDIthons
Vorgestellt wurden auch die Ergebnisse der beiden VIRIDIthons: In Klagenfurt entwickelten beim „SEED Lab meets VIRIDI" 48 internationale Management-Studierende von sechs europäischen Hochschulen Kreislauflösungen für lokale Unternehmen. In Maribor arbeiteten Studierende der Universität Maribor an Konzepten für „grüne Inseln" in der Stadt – nachhaltig, zirkulär und digital gedacht.
Vernetzen, informieren, weiterdenken
Im Foyer informierten zahlreiche Organisationen über Förderungen, Beratung und Kooperationsmöglichkeiten – darunter das Land Kärnten (Ökofit-Förderung), Green Tech Valley, Silicon Alps, das Energieforum Kärnten, das Enterprise Europe Network, DIH Süd und die ESG-Expert Group. Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden den Raum für B2B-Gespräche und Networking. Durch den Tag führte Moderator Timm Bodner von Antenne Kärnten.
Auch die Medien waren vor Ort: Sowohl der ORF als auch RTV Slovenija berichteten – zu sehen bei Kärnten heute und bei Dober dan, Koroška.
Die Konferenz hat gezeigt, wie viel Potenzial im grenzüberschreitenden Austausch steckt. Damit dieser Austausch dauerhaft weitergeht, lebt das VIRIDI-Netzwerk auch online weiter – im VIRIDI-Matchmaking-Forum. Werden auch Sie Teil der Community und vernetzen Sie sich mit Akteuren der Kreislaufwirtschaft aus SI und AT: https://www.linkedin.com/groups/18215043/
VIRIDI wird im Rahmen des Programms Interreg VI-A Slowenien–Österreich umgesetzt und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

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Sechs zweisprachige Schulungsmodule, Workshops, MOOCs und Best-Practice-Touren: Die VIRIDI-Akademie brachte Wissen zur Kreislaufwirtschaft in den Grenzraum SI–AT.

VIRIDI war unterwegs: Unternehmen aus Slowenien und Österreich zeigten, wie Kreislaufwirtschaft im Betriebsalltag funktioniert – von Bauwesen bis Kunststoffrecycling.
Die VIRIDI-Plattform unterstützt Unternehmen und weitere Akteure mit Wissen, Lernangeboten und Vernetzung beim Übergang zur Kreislaufwirtschaft.